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Demonstration

Die Seele ist wichtiger als der Körper!

Wo beginnen? Unzählige Gedanken schießen mir durch den Kopf. Ich bin wütend, will diesen Brief aber in und aus Liebe schreiben. Jeder Mensch ist einzigartig und soll so bleiben. Ich will niemanden überzeugen oder ihm meine Meinung aufzwingen. Aber ich muss euch eine Begebenheit vom vergangenen Samstag erzählen, sie mir von der Seele schreiben:

Schon als Schüler haben mich die Verbrechen der Nazi-Herrschaft fassungslos gemacht, der Wunsch des „Nie-Wieder“ hat sich in mein Herz gegraben und dort Wurzeln geschlagen. Der Film „Schindlers Liste“ und schließlich der Besuch in „Yad Vashem“ in Israel haben mich geprägt. Auch die persönliche Begegnung mit Max Mannheimer, einem Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau, hat meine Seele nicht betrübt, sondern erblühen lassen. Unsere deutsche Geschichte ist schrecklich wie der Tod, aber daraus kann Leben wachsen. Liebe und Fürsorge wurden – und müssen jeden Tag neu – zur frohen Botschaft werden!

Am 12. September 2020 saß ich also mit meiner Familie auf der Theresienwiese, bei bestem Wiesn Wetter. Dort, wo in den vergangenen Jahren Hunderttausende feierten, unter ihnen bestimmt auch viele, die man nüchtern betrachtet wohl als Gefährder bezeichnen könnte. Taschendiebe, Gewalttätige, vielleicht sogar Betrüger und Rechtsradikale. Die Mehrheit hat mit ihnen friedlich Bier getrunken und getanzt.

Also ich sitze auf dieser riesigen Wiese mit 10.000 anderen Menschen. Der Abstand um uns herum ist 3 Meter und mehr. Wir demonstrieren für die Grundrechte, für Freiheit und Frieden. Und plötzlich bin ich ein Gefährder! Die Polizei rückt aus, bewaffnet und vermummt, um mich zu bestrafen, weil ich vorsätzlich keine Maske trage. Ziviler Ungehorsam ist schwer. Der Puls geht hoch, die Polizei kommt näher. Ich bin ein Häretiker, ein Irrer, ein Krimineller! Ein Bruder im Geiste, ein Querdenker mit Maske und Ordner-Banderole, kommt zu uns und ermahnt uns Masken aufzusetzen. Die Polizei ist ganz nah.

Nazi-Vergleiche sind gefährlich, ich weiß es. Und nichts lässt sich mit dem unermesslichen Leid der Juden und Widerständler damals vergleichen. Aber dennoch: Das Muster erinnert mich an die Vorgänge im KZ. Die Staatsgewalt erlässt willkürliche Gesetze. Maskenpflicht, auf der Theresienwiese, bei ausreichendem Abstand, an der frischen Luft. Und dann müssen die Demonstranten in Person der Ordner ihre eigenen Leute maßregeln.

Wir sind geblieben. Ohne Maske. Mit ausreichend Abstand. Die Polizei stand direkt vor uns. Sie haben uns gesehen. Sie haben uns den Rücken gekehrt und haben andere kontrolliert, verhaftet, abgeführt. Ich weiß nicht, ob ich ein zweites Mal den Mut für diesen zivilen Ungehorsam aufbringen kann. Darum auch dieser Brief. Es ist genug!

Wer mich kennt, weiß, dass ich das Gesetz und meine Mitmenschen achte. Dass ich mich bemühe jeden in seiner Menschenwürde zu sehen und ihm privat wie auch geschäftlich nur das Beste wünsche. Mein polizeiliches Führungszeugnis ist haarscharf weiß geblieben. Ich bin kein Held, meistens bin ich Mitläufer. Aber wenn alle weiter mitlaufen, dann sehe ich die Katastrophe kommen.

Ich möchte meinen Enkelkindern nicht vorlügen, dass ich nichts gewusst habe. Und mich herausreden, weil ich mich immer an die Gesetze gehalten habe. Ich habe das Unrecht gesehen und ich will friedlich protestieren. Jürgen Fliege fand ehrliche Worte auf dieser Demonstration:

„Fürchtet euch nicht! So fangen alle Engel an zu sprechen. Aber Berlin spricht anders. Berlin sagt nicht: Fürchtet euch nicht! Auch wenn man Angela heißt.“

Die Freiheit des Glaubens, Art. 4 GG

Was ist wichtiger: Religion oder Wissenschaft? Der alte Konflikt zwischen Vernunft und Glaube ist da! Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich werde wegen meines Glaubens verfolgt. Nicht nur diskriminiert und gemobbt, nein wirklich und wahrhaftig im Jahr 2020 in Deutschland, in einer Demokratie mitten in Europa. Die Staatsgewalt bedroht mich, weil ich keine Maske trage. Nicht weit von der Theresienwiese entfernt, im Westpark, darf ich mit gleichem Abstand ohne Maske ein Picknick machen, aber nicht hier! Am Badeweiher und im Biergarten ist es kein Problem, aber bei einer Demonstration, die die Maßnahmen der Politik kritisiert, dort ist es verboten.

Meine Bitte an alle: wacht auf! Stellt Fragen! Denn es gibt keinen Widerspruch zwischen Religion und Wissenschaft. Ich bin der erste, der sich an den Fakten orientiert. Schickt mir bitte Beweise, dass die Masken mehr nutzen, als dass sie schaden. Wo sind die Studien, dass „social distancing“ nicht zur Spaltung der Gesellschaft, zur Vereinzelung, zu Depressionen führt? Ich bin umarmbar! Ich will nicht den harten Ellbogen der Gesellschaft zur Begrüßung entgegengestreckt bekommen, ich wünsche eine weiche und warme Hand, die mir aufhilft, wenn ich stürze. Trost spenden, sich verlieben, das alles geht doch nur von Angesicht zu Angesicht.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt über uns irre Demonstranten: „Die die Seele für wichtiger halten als den Körper!“. Ja, genau das ist der Punkt. Ich will nicht zum Objekt degradiert werden, sondern ich bin ein beseeltes Wesen. Die SZ bedient sich hier rechtem Gedankengut und wirft uns im gleichen Artikel Nazi-Gesinnung vor. Absurd! Wo sind die Fakten? Will die SZ wirklich, dass der Körper das wichtigste ist? Was ist mit körperlich Behinderten? (Die übrigens auch auf der Demonstration anwesend waren.) Was ist mit Übergewichtigen und Diabeteskranken? Geht es den Journalisten noch um die Wahrheit? Oder welchem Mammon dienen sie?

Es braucht Körper und Geist. Glauben und Wissen. Gemeinschaft und Individuum. Aber alle schreien nur lauter und immer lauter: Abstand halten! Die, die keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis zum Nutzen der Maske vorlegen können, werfen mir vor, die Fakten nicht anzuerkennen. Ich habe mich von Berufswegen mit Fake-News beschäftigt. Ich habe ein Buch geschrieben, um unser digitales Immunsystem zu stärken. Ein Kapitel darin heißt „Der Tanz um den Zuckerberg“. Ist es nicht bezeichnend, dass die SZ ihren Artikel über das Fest für Freiheit und Frieden mit „Der Tanz um die Maske“ überschreibt?!

Die Nachricht mit den meisten Klicks muss nicht wahr sein, aber sie bringt dem Urheber die größte Aufmerksamkeit und meist auch Umsatz durch Werbeerlöse. Daten können verkauft und im besten Fall sogar Gewinne erzielt werden. Deshalb versucht jeder einen viralen Hit zu landen. Die Gesellschaft zu infizieren. Influencer sind schon lange eine vielleicht größere Gefahr für unsere Jugend als die jährlichen Grippe-Wellen. Aber wir können uns schützen. Wir können selbst denken.

Ich distanziere mich hier ganz ausdrücklich von allen Verschwörungstheoretikern. Wir müssen sehr aufpassen, was wirklich wissenschaftliche Beweise sind und was nur geglaubt wird. Aber eines gilt seit Tausenden von Jahren sicher: Der Mensch hat eine Seele, auch wenn sie niemals bewiesen werden kann. Wenn wir das nicht mehr glauben können, dann sind wir dem Kapitalismus ausgeliefert. Dann besteht der Sinn und Zweck unserer Existenz nur noch im Konsum seelenloser Waren. Als Sklaven dienen und finanzieren wir die großen Konzerne und zerstören dabei unsere Erde.

Auslöser von Infektionen

Jedes Kind weiß heute, dass Viren und Bakterien krank machen können. Jeder hat aber auch schon erlebt, dass dies kein Automatismus ist. Während der eine Ehepartner Corona hatte, hat der andere nichts verspürt und wurde auch negativ getestet. In Familien sind nicht alle immer gleich krank, obwohl Vater und Mutter das kranke Kind gepflegt haben – körperliche Nähe ist da unumgänglich. Die Widerstandsfähigkeit des eigenen Körpers hängt von mehreren Faktoren ab, von der seelischen Integrität und ganz entscheidend auch vom Immunsystem.

Schauen wir uns die harten Fakten an: Die Infektanfälligkeit lässt sich durch gesunde Ernährung, ausreichenden Schlaf, regelmäßige Bewegung, rechtzeitige ärztliche Behandlung und Vermeidung von Stress mindern. Jeder möge diese Faktoren gegen die Corona-Maßnahmen, insbesondere den Lockdown abwägen. Die gesamte Situation, die seit März 2020 herrscht, dient nicht dazu Stress abzubauen – Angst und Einschränkungen der persönlichen Freiheit erzeugen Stress, und befördern so geradewegs Infektionen. Gleiches gilt für Quarantäne und Isolation, oftmals sehr alter und bereits durch andere Krankheiten geschwächten Menschen.

“Permanenter Stress, ununterbrochene Aufgeregtheit und Angst schädigen Körper und Seele eines Menschen. Sie machen ihn krank”, erklärt Walter Plassmann der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg am 14.9.2020 in einem Gastbeitrag für das Hamburger Abendblatt. Weiter kritisiert er: “Es ist bezeichnend, dass die Debatte um das Sars-CoV-2-Virus von Medizinern bestimmt wird, die nicht mit dem ganzheitlichen Menschen arbeiten.”

Zum Schluss sei mir noch ein kleiner Exkurs erlaubt: Die artgerechte Tierhaltung ist uns Deutschen mindestens so wichtig, wie der eigene Körper. Weniger die Nutztiere, schauen wir uns deshalb die Haustiere an: z.B. Hund und Katze. Ich habe mich schon von einigen Haustierhaltern über die Wichtigkeit der Ernährung aufklären lassen. Herrchen und Frauchen können da überaus konsequent sein. Einem Hund Zucker oder zuckerhaltige Nahrung zu geben ist eine Todsünde! Bei ihren eigenen Kindern haben sie da keine Bedenken. Der menschliche Körper steckt das weg!

An bayerischen Schulen ist jetzt der Infektionsschutz oberstes Ziel. Der Pausen-Verkauf von Süßigkeiten, Brezn und Hot-Dogs, stellt also kein großes gesundheitliches Problem für die Schüler dar. Obwohl nachweislich Süßes, Weizenprodukte und vor allem Schweinefleisch Substanzen enthält, die Entzündungsreaktionen unseres Körpers begünstigen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für die meisten Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Welche Faktoren sind wahrscheinlich beteiligt? Salz, Bluthochdruck, Stress. Diabetes und Übergewicht – Süßigkeiten und insbesondere Soft-Drinks. Atemwegserkrankungen – Luftverschmutzung. Wird darüber eine Debatte geführt? Nein.

Was wäre denn eine artgerechte Ernährung und Erziehung unserer Kinder? Kann uns da der Körper allein genügen? Schokolade für die Seele – auch wenn es Karies verursacht. Es geht immer und überall um ein Abwägen. Ein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt es nicht. Auch wenn das ein Pharmakonzern noch so oft beteuern mag. Propaganda hin, Werbung her.

Aber wer den Nutzen von Alltagsmasken in Frage stellt, der ist kriminell und wird mit Bußgeld oder Haft bedroht. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen hat bereits Ende März die Maskenpflicht als „reine Symbolpolitik“ entlarvt. Wir Menschen sollen offensichtlich in Angst und Schrecken bleiben und die Widerständler erkennbar werden, damit sie drangsaliert und bekehrt werden können.

Habt keine Angst

Viele von euch werden sich noch an unsere Weihnachtskarte 2018 erinnern. Wir haben uns und euch für 2019 „keine Angst“ und „get Together“ (=bleibet beieinander) gewünscht. Gedruckt auf einem nachhaltigen Graspapier, um auf die Bedeutung der begrenzten Ressourcen hinzuweisen. Jetzt kommt es mir prophetisch vor. Wieviel Leid und Tod hätten verhindert werden können? Im selben Jahr 2019 habe ich mein erstes Buch geschrieben, um vor dem Einfluss der digitalen Medien zu warnen – aber auch um Mut zu machen, selbst zu denken, nicht zu resignieren, dran zu bleiben, verstehen zu wollen. „Alice im Neuland“ ist ein Märchen geworden. Jetzt fühle ich mich wie diese Alice, die in den Kaninchenbau stürzt. Es fühlt sich an wie ein Alptraum, aber ich bin hellwach.

Niemand sollte heute Angst haben müssen. Nicht vor Krankheiten und auch nicht vor dem Internet. Unser Wissen ist wirkmächtig, unser Glaube kann Tote auferwecken. Wenn wir zusammenbleiben und uns die Hand reichen! Dabei sollte sich jeder fragen: Wem nützt etwas? Die Welt ist voller Opportunisten und auch die sogenannten alternativen Medien sind sich selbst oft am Nächsten. So stehen wir vor dem Baum der Erkenntnis, den Apfel in der Hand, und wissen nicht wem wir glauben sollen. Ich weiß nur eines ganz sicher, dass ich es nicht weiß!

Und ich freue mich ehrlich über jeden, der mir Argumente für beide Seiten der Medaille liefern kann, damit die Würde jedes Menschen und die Werte unserer Gesellschaft zusammenbleiben. Es gibt nur eine Welt. Wir sind nur mit Körper und Seele lebendig. Gerne informiere ich euch über meine weiteren Gedanken und Erkenntnisse, abonniert dazu meinen Newsletter. Vielen Dank!

 

P.S. Im Sinne der Wahrheitsfindung dürft ihr diesen Brief gerne weiterleiten, kopieren und breit veröffentlichen;-)

CC BY ND
Diese Lizenz erlaubt Dritten die Weiterverbreitung des Werkes, kommerziell wie nicht-kommerziell, solange dies ohne Veränderungen und vollständig geschieht und der Urheber (Paul Andersson) genannt wird.

 

🙏Ihr werdet die Wahrheit finden, und die Wahrheit wird euch frei machen. 🙏 Joh 8;32

 

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