Kategorien
Corona-Information

Offener Brief „Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen“

Dr. Martin Hirte und Dr. Steffen Rabe haben am 4.9.2020 einen offenen Brief an die bayerische Staatsregierung geschrieben, in dem sie Stellung nehmen gegen die Maskenpflicht an bayerischen Schulen und dazu auffordern, sie abzuschaffen und den Bayerischen Rahmenhygieneplan zu überarbeiten:

Offener Brief Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen

 

Zitate aus dem Brief:

Der neue Rahmenhygieneplan der bayerischen Staatsregierung5erfüllt uns Kinderärzte, als Fachleute sowohl für Infektionskrankheiten als auch für die kindliche Entwicklung, mit großer Sorge. Er steht unter der Prämisse: „Mit der Umsetzung des Regelbetriebs in den Schulen ist weiterhin der Infektionsschutz für die gesamte Schulfamilie das oberste und dringlichste Ziel.“

Diese Wertigkeit widerspricht klar den obersten Bildungszielen, wie sie im Paragraphen 131 der bayerischen Verfassung formuliert sind, und ebenso den Bildungszielen der UN-Kinderrechtskonvention, die von der Bundesregierung 2010 uneingeschränkt ratifiziert wurde.

 

Der schwerwiegendste Eingriff in die seelische Integrität der Schulkinder ist zweifelsohne die Maskenpflicht, die jetzt teilweise auch im Unterricht gilt. Die Wirksamkeit der so genannten „Alltagsmasken“ gegen die Ausbreitung respiratorischer Viren wie SARS-CoV-2 ist weiterhin hoch umstritten und wird in Übersichtsarbeiten renommierter Wissenschaftler angezweifelt. Untersuchungen zu körperlichen und seelischen Nebenwirkungen der Masken zeigen zudem, dass diese keineswegs immer harmlos sind. Die bisher einzige Übersichtsarbeit zu Masken bei Kindern aus dem Jahr 201110spricht von möglichen Nebenwirkungen wie erhöhtem Atemwiderstand, Wärme-und Feuchtigkeitsansammlung, CO2-Rückhaltung, Klaustrophobie und Angstzuständen.

Wir fordern Sie daher auf,

  • die Maskenpflicht und die Abstandsregeln abzuschaffen,
  • von Quarantänemaßnahmen und Schließungen von Schulklassen oder Schulenabzusehen,
  • den Rahmenhygieneplan komplett zu überarbeiten im Sinne der obersten Bildungsziele der Bayerischen Verfassung, der UN-Kinderrechte und der WHO-Forderung nach oberster Priorität schulischer Bildung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.